{"id":2,"date":"2016-05-10T03:48:21","date_gmt":"2016-05-10T03:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/naru-suisse.org\/?page_id=2"},"modified":"2024-12-23T15:07:12","modified_gmt":"2024-12-23T15:07:12","slug":"sample-page","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/naru-suisse.org\/?page_id=2","title":{"rendered":"\u00dcber NARU"},"content":{"rendered":"\n<p>Die NGO <em>NARU Suisse<\/em> f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt Entwicklungs- und Umweltprojekte in dem westafrikanischen Land Guinea-Bissau, insbesondere die Aktivit\u00e4ten der in der Hauptstadt Bissau ans\u00e4ssigen NGO <em>NARU Navitas Ruralium<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><em>NARU Suisse<\/em> ist ein gemeinn\u00fctziger Verein mit Sitz in Z\u00fcrich. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Die Organe sind ehrenamtlich t\u00e4tig. <em>NARU Suisse<\/em> ist weltanschaulich, religi\u00f6s und politisch neutral, den humanit\u00e4ren und emanzipatorischen Idealen der Charta und der Ziele der Vereinten Nationen verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die NGO <em>NARU Suisse<\/em> und wurde im September 2021 von Michiel van der Want (Pr\u00e4sident) und Andreas Hellmann (Vize-Pr\u00e4sident) in Z\u00fcrich gegr\u00fcndet. Andreas Hellmann ist seit 2016 regelm\u00e4ssig in Guinea-Bissau und mit den sozialen, politischen und \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnissen des Landes, dem Entwicklungsstand und den Lebensverh\u00e4ltnissen gut vertraut. W\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung der Projekte ist er vor Ort in Guinea-Bissau und arbeitet mit dem Pr\u00e4sidenten unserer Partnerorganisation, der NGO NARU <em>Navitas Ruralium<\/em>, Herrn Reinder Bouwmeester, eng zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwerpunkt der T\u00e4tigkeiten von <em>NARU Suisse <\/em>ist die F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung von <strong>Solarenergie-Projekten (Micro- und Mini Grids, Bau von Werkst\u00e4tten f\u00fcr die Kleinindustrie<\/strong>) in l\u00e4ndlichen Regionen von Guinea-Bissau. Weitere T\u00e4tigkeitsfelder sind <strong>Permakultur-Projekte<\/strong> und <strong>Wasserversorgungssysteme sowie verschiedene <\/strong><strong>Ausbildungsinitiativen<\/strong> im Bereich der Solartechnik, im handwerklichen Bereich (schweissen, schreinern) und in Permakultur-Techniken, jeweils auch mit speziellen Kursen nur f\u00fcr Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihrem Schwerpunkt der Stromversorgung durch Solarenergie leistet die NGO <em>NARU Suisse<\/em> damit einen Beitrag f\u00fcr den Aufbau einer \u00f6kologisch nachhaltigen und umweltfreundlichen Energieversorgung in Guinea-Bissau, generiert Arbeitspl\u00e4tze und somit nachhaltige \u00f6konomische und soziokulturelle Entwicklungsimpulse f\u00fcr den Aufbau von Kleinindustrie und Kleingewerbe. Um diese Ziele zu erreichen, unterst\u00fctzt <em>NARU Suisse<\/em> die in Bissau ans\u00e4ssige und in ganz Guinea-Bissau t\u00e4tige Partnerorganisation, die NGO <em>NARU Navitas Ruralium<\/em> finanziell, ideell und beratend.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen zu den Projekten und Aktivit\u00e4ten von <em>NARU Navitas Ruralium<\/em> finden Sie hier auf dieser Website sowie unter: <a href=\"http:\/\/www.naru-bissau.org\/\">www.naru-bissau.org<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere lokale <strong>Partnerorganisation <em>NARU Navitas Ruralium<\/em><\/strong> vor Ort in Guinea-Bissau wurde im Juli 2019 gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>NARU Navitas Ruralium<\/em> ist gemeinn\u00fctzig, weltanschaulich, religi\u00f6s und parteipolitisch neutral, mit Sitz und Gerichtsstand in Bissau, Guinea-Bissau. Die T\u00e4tigkeiten von <em>NARU Navitas ruralium<\/em> sind nicht auf Gewinn ausgerichtet, NARU <em>Navitas ruralium<\/em> verfolgt ausschliesslich gemeinn\u00fctzige Zwecke, ist den humanit\u00e4ren und emanzipativen Idealen der UN-Carta verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>NARU Navitas Ruralium<\/em> konzipiert, installiert schwerpunktm\u00e4ssig photovoltaische Anlagen f\u00fcr die Elektrifizierung l\u00e4ndlicher Regionen in Guinea-Bissau. Die Installation von Energieversorgungssystemen verbessert die Lebensbedingungen&nbsp;der Dorfbev\u00f6lkerung von Guinea-Bissau und sichert Grundbed\u00fcrfnisse bez\u00fcglich Elektrizit\u00e4t. Mit dem Schwerpunkt der Stromversorgung leistet <em>NARU Navitas Ruralium <\/em>einen Beitrag f\u00fcr den Aufbau von Kleingewerbe und Kleinindustrie, generiert Arbeitspl\u00e4tze und nachhaltige \u00f6konomische und sozio-kulturelle Entwicklungsimpulse im Land. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausbildung von Solartechnikern f\u00fcr Installation, Service und Wartung der Anlagen im Hinblick auf die sp\u00e4tere Selbstverwaltung der Grids durch die \u00f6rtliche Dorfbev\u00f6lkerung. <em>NARU Navitas Ruralium <\/em>ist zudem engagiert in verschiedenen anderen Entwicklungs- und Umweltprojekten u.a. In den Feldern&nbsp;Wasserversorgungssysteme, Permakultur und Solarkocher.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pr\u00e4sident von <em>NARU Navitas Ruralium, <\/em>Reinder Bouwmeester, urspr\u00fcnglich aus Amsterdam stammend, ist ein Pionier der Solartechnologie in Guinea-Bissau von der ersten Stunde an. Er lebt seit mehr 35 Jahren in Guinea-Bissau, spricht fliessend die Landessprache Kreol und ist mit allen Systemen, Lebensgewohnheiten etc. des Landes bestens vertraut und im Land ausserordentlich gut vernetzt. Ihm steht ein erfahrenes Team von langj\u00e4hrigen und von ihm selbst ausgebildeten Mitarbeitern zur Seite. Er ist ein \u00fcberaus erfahrener Solarinstallateur, der in den letzten 15 Jahren zahlreiche Solarprojekte durchgef\u00fchrt hat, u.a. 2017 als technischer Leiter den Bau eines Mini-Grid (110kWp) in dem Dorf Contuboel im Nordosten von Guinea Bissau (seinerzeit im Auftrag der holl\u00e4ndischen NGO <em>FRES<\/em>), zahlreiche Micro-Grids f\u00fcr Wohnregionen, kleine Gesundheitszentren (den Centro de Sa\u00fade), Radiostationen, Schulen etc., etwa 4000 Solar-Home-Systems in verschiedenen Regionen Guinea-Bissaus und von der <em>UNESCO<\/em> in Auftrag gegebene Solarstromversorgung von Wasserpumpen f\u00fcr Brunnen. Weitere Informationen zu den Projekten und Aktivit\u00e4ten von NARU Navitas Ruralium finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/www.naru-bissau.org\/?page_id=181\">NARU Bissau Referenzprojekte<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.naru-bissau.org\/?page_id=401\">NARU Bissau Weitere Projekte<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Bissau-9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-217\" srcset=\"https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Bissau-9.jpg 1024w, https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Bissau-9-300x225.jpg 300w, https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Bissau-9-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2>Unsere Projektvorhaben<\/h2>\n\n\n\n<p>Die NGO <em>NARU Suisse<\/em> f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt Entwicklungs- und Umweltprojekte in l\u00e4ndlichen Regionen des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort in der Hauptstadt Bissau, der NGO <em>NARU Navitas Ruralium, f\u00f6rdern wir Projektvorhaben in den Bereichen:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Solarenergie<\/strong> (Micro- und Mini Grids, Aufbau von Solar-Metallwerkst\u00e4tten und Solar-Schreinereien)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Landwirtschaftliche Projekte \/ Permakultur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Wasserversorgungssysteme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Ausbildungskurse<\/strong> (in den Bereichen Solartechnologie, Metall- und Holzverarbeitung und Permakultur)<\/p>\n\n\n\n<h2>1. <strong>Solarenergie-Projekte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Micro-Grids<br><\/strong>Es gibt keine einheitliche Definition bez\u00fcglich der Gr\u00f6sse von Micro- und Mini-Grids. Manche Definitionen zielen eher auf die Menge der produzierten Energie, andere eher auf die Zahl der angeschlossenen H\u00e4user. Zun\u00e4chst: Die Micro-Grids sind gegen\u00fcber den Mini-Grids die kleineren Anlagen. Im Allgemeinen gelten Installationen mit einer Modulleistung bis etwa 10-20 kW resp. 20-25 angeschlossenen Einheiten als Micro-Grids und Installationen \u00fcber 20 kW Modulleistung und deutlich mehr als 25 Wohneinheiten als Mini-Grids. Beispielsweise kann ein Mini-Grid mit 100kW Modulleistung ein Dorf von 2-3000 Einwohnern komplett mit Strom versorgen, einschliesslich Kleinindustrie und Kleingewerbe.<br><br>Micro-Grids sichern f\u00fcr die angeschlossenen Haushalte die Grundbed\u00fcrfnisse bez\u00fcglich Elektrizit\u00e4t: Licht, Ventilatoren, K\u00fchlschr\u00e4nke, Computer, TV und Radio, Aufladen von Mobiltelefonen und tragen so unmittelbar zur Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen der Bev\u00f6lkerung bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Micro-Grids nur einen Teil der Energieversorgung eines Dorfes abdecken, k\u00f6nnen sie dennoch eine wichtige Rolle als \u00f6konomischer Faktor spielen. Wenn beispielsweise ein Micro-Grid nicht nur Haushalte, sondern auch das Kleingewerbe (Lebensmittell\u00e4den, kleine Gesch\u00e4fte und Restaurants) mit Strom versorgt, wird ein wichtiger Anstoss f\u00fcr die \u00f6konomische Entwicklung des Dorfes gegeben. In afrikanischen D\u00f6rfern befinden sich viele kleine L\u00e4den und Gesch\u00e4fte zumeist unmittelbar nebeneinander, so dass problemlos \u00fcber kurze Wege an das Micro-Grid angeschlossen werden k\u00f6nnen. Diese ben\u00f6tigen in der Regel nur wenig Strom, meist nur f\u00fcr Licht, Ventilatoren und Radios, oder K\u00fchlschr\u00e4nke oder Gefriertruhen in Lebensmittell\u00e4den, Restaurants und Bars.<\/p>\n\n\n\n<p>Micro-Grids sind erweiterbar und h\u00e4ufig der Vorg\u00e4nger f\u00fcr sp\u00e4ter zu errichtende gr\u00f6ssere Anlagen am selben Ort (z.B. Mini-Grids, &gt;100 kWp) mit einer deutlich h\u00f6heren Zahl von angeschlossenen Wohneinheiten. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass alle installierten Komponenten des Micro-Grids sp\u00e4ter problemlos, d.h. ohne gr\u00f6ssere Umbauten in die n\u00e4chst gr\u00f6sseren Anlagen integriert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Micro-Grids in Verbindung mit Solar-Metallwerkst\u00e4tten und -Schreinereien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine n\u00e4chste wichtige Etappe f\u00fcr die Entwicklung eines Dorfes ist der Anschluss kleinindustrieller Betriebe an das Micro-Grid: Solar-Metallwerkst\u00e4tten und Solar-Schreinereien, aber auch beispielsweise Krankenh\u00e4user, Gesundheitsstationen oder Apotheken, Schulen und kleine Hotels sowie Restaurants und kleine Gesch\u00e4fte.<br>Schweisser und Schreiner geh\u00f6ren traditionell zu jedem afrikanischen Dorf. In D\u00f6rfern, in denen es kein Stromnetz gibt, m\u00fcssen Schweisser und Schreiner mit dem ungeliebten und teuren Strom aus Dieselgeneratoren arbeiten, die sehr reparaturanf\u00e4llig sind und h\u00e4ufig ausfallen. Ein sinnvolles Ziel ist es, verschiedene Kleinindustrien in der N\u00e4he des Micro-Grids zusammenzuf\u00fchren im Hinblick auf einen kleinen Industriepark.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein solches Projekt wird zur Zeit von unserer Partnerorganisation in Guinea-Bissau durchgef\u00fchrt: In einem von der ECOWAS-Organisatzion ECREEE finanzierten Projekt wird in 6 verschiedenen D\u00f6rfern in Guinea-Bissau wird jeweils ein Micro-Grid zusammen mit einer Metallwerkstatt installiert. Mehr Infos zum Micro-Grid: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.naru-bissau.org\/?page_id=159\" target=\"_blank\">www.naru-bissau.org<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufbau von Solar-Grids leistet zudem einen wichtigen Beitrag im Bereich des Umweltschutzes bzw. bez\u00fcglich des Klimawandels. In weiten Teilen Guinea-Bissaus gibt es kein \u00f6ffentliches Stromnetz. Zahlreiche Haushalte und Gesch\u00e4fte, insbesondere auch die Kleinindustrien arbeiten gezwungenermassen mit dem unbeliebten \u2013 und teuren \u2013 Strom aus Generatoren. Durch Solar-Netze werden viele Generatoren nicht mehr ben\u00f6tigt, wodurch umweltsch\u00e4dliche Emissionen reduziert werden. Die Errichtung von Solarinfrastrukturen geht auf ganz nat\u00fcrliche Weise immer einher mit der Sensibilisierung der Dorfbewohner f\u00fcr Umwelt- und Klimathematiken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mini Grids<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Hinblick auf das angestrebte Ziel der Generierung von Entwicklungsimpulsen in einzelnen l\u00e4ndlichen Regionen erweist sich der Bau von Mini-Grids, also die Elektrifizierung von ganzen D\u00f6rfern, als ein besonders effektiver \u00f6konomischer Faktor. Mini Grids mit einer Modulleistung von etwa 100kWp k\u00f6nnen ein gesamtes Dorf von ca. 2000 Einwohnern mit Strom versorgen: Es werden nicht nur s\u00e4mtliche Wohnh\u00e4user mit Strom versorgt, wodurch sich die Lebensqualit\u00e4t der Menschen verbessert (Licht, K\u00fchlschr\u00e4nke, Ventilatoren, Aufladen von Mobiltelefonen, TV und Computer), sondern es steht auch gen\u00fcgend Strom f\u00fcr Kleinindustrie und Kleingewerbe zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem leisten Mini-Grids einen eminent wichtigen Beitrag zur Verhinderung der Landflucht. Ein Dorf ohne Elektrizit\u00e4t bietet insbesondere den jungen Menschen in den D\u00f6rfern kaum M\u00f6glichkeiten, ein ausreichendes und regelm\u00e4ssiges Einkommen zu generieren und ihr eigenes Leben zu gestalten. Speziell jungen Leuten er\u00f6ffnet sich ein Ausweg aus der beruflichen Perspektivlosigkeit. Sie blieben im Dorf und viele kehren sogar zur\u00fcck, nachdem \u2013 h\u00e4ufig ohne Erfolg \u2013 ihr Gl\u00fcck in den gr\u00f6sseren St\u00e4dten oder der Hauptstadt Bissau versucht haben. Mehr Infos zum Mini-Grid: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.naru-bissau.org\/?page_id=181\" target=\"_blank\">www.naru-bissau.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-3 wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-container-1 wp-block-column\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-6-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-208\" srcset=\"https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-6-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-6-300x225.jpg 300w, https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-6-768x576.jpg 768w, https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-6.jpg 1142w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-2 wp-block-column\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-209\" srcset=\"https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-11.jpg 1024w, https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-11-300x225.jpg 300w, https:\/\/naru-suisse.org\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Contuboel-11-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2><strong>2. Permakultur-Projekte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Landwirtschaft ist immer noch der Haupterwerbszweig in afrikanischen L\u00e4ndern. Gleichwohl hat die Landwirtschaft in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich an Attraktivit\u00e4t verloren speziell bei der j\u00fcngeren Bev\u00f6lkerung, die sich heute eher im Dienstleistungsbereich in den St\u00e4dten zu platzieren sucht in der Hoffnung, dort ein regelm\u00e4ssiges Einkommen zu generieren. Stichwort Landflucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Boden und Klima bieten in Guinea-Bissau geradezu ideale Bedingungen f\u00fcr eine ertragreiche Landwirtschaft: Der Boden ist ausserordentlich fruchtbar, es ist ganzj\u00e4hrig warm, die Regenzeit ist \u00fcppig und bringt ausreichend Wasser f\u00fcr landwirtschaftliche Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem ist h\u00e4ufig: fehlende Brunnen in der N\u00e4he der Anbaufl\u00e4chen, fehlende Samen und fehlendes, d.h. verloren gegangenes Know how.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel unserer landwirtschaftlichen und Permakultur-Projekten ist es, einen hohen Ertrag sowie eine grosse Vielfalt an gesunden und n\u00e4hrstoffreichen Gem\u00fcsesorten und Fr\u00fcchten zu erzielen durch den Verkauf der Produkte f\u00fcr eine Vielzahl von Dorfbewohnern ein regelm\u00e4ssiges Einkommen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber diese Hauptanliegen hinaus bem\u00fcht sich NARU in einem n\u00e4chsten Schritt um die Verarbeitung der Produkte vor Ort, d.h. den Aufbau verschiedener Produktionslinien:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Produktion von Moringa-\u00d6l und Moringa-Pulver<br>&#8211; Trocknen und Konservieren von Fr\u00fcchten und Gem\u00fcse (D\u00f6rrger\u00e4te, Trockenfr\u00fcchte)<br>&#8211; Gewinnung von Bananenfasern aus den Stauden zur lokalen Produktion von Kleidung<br>&#8211; Die Bijagos-Inseln sind Reisanbaugebiet. Auf Bubaque hat NARU eine Reissch\u00e4lmaschine in Betrieb genommen, die den Frauen m\u00fchsame und zeitraubende manuelle Arbeit erspart.<br>&#8211; Ebenfalls zuerst auf Bubaque wird 2025 eine M\u00fchle zur Produktion von Maniok- und Maismehl zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es besteht grosse Hoffnung, durch die Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur vermehrt wieder junge Leute f\u00fcr die Landwirtschaft zu interessieren und im Dorf zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern sind landwirtschaftliche Projekte von grosser \u00f6konomischer, gesundheitlicher und umweltsch\u00fctzender Relevanz.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>3.<\/strong> <strong>Wasserversorgungssystem-Projekte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise herrscht in Guinea-Bissau, das geographisch s\u00fcdlich des Sahelg\u00fcrtels liegt, grunds\u00e4tzlich kein Mangel an Wasser. In der Regenzeit von Mitte Mai bis Ende Oktober f\u00e4llt ausreichend Regen f\u00fcr die Natur und f\u00fcr die Wasserversorgung der Bev\u00f6lkerung und der Landwirtschaft. Gleichwohl ist die Installation von Wasserversorgungssystemen in l\u00e4ndlichen Regionen weiterhin von grosser Notwendigkeit, denn es gibt immer noch viel zu wenig Brunnen in den D\u00f6rfern. Das Wasser muss \u00fcberwiegend \u00fcber zum Teil gr\u00f6ssere Distanzen zu den Haushalten transportiert werden. Der Mangel an Brunnen hat auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft: Landwirtschaftliche Aktivit\u00e4ten&nbsp;finden vielerorts nur w\u00e4hrend der Regenzeit statt.<\/p>\n\n\n\n<p>NARU-Pr\u00e4sident Reinder Bouwmeester konnte in den letzten Jahren viele Erfahrungen mit dem Bau von Brunnen, der Installation von Solar-betriebenen Pumpen und Filtersystemen sammeln. In den Jahren 2017 und 2018 baute er im Auftrag von UNICEF 10 Brunnen und installierte jeweils Solar-betriebene Wasserpumpen mit einem Filtersystem und einem Wasserturm f\u00fcr kleine Gesundheitsstationen <em>(Centro de Sa\u00fade) <\/em>im Raum Bafata im Osten Guinea-Bissaus.<br><\/p>\n\n\n\n<h2>4. <strong>Ausbildung<\/strong>skurse<\/h2>\n\n\n\n<p>Alle von NARU initiierte Projekte werden von Ausbildungskursen begleitet. In den Bereichen: Solartechnik, Metall- und Holzverarbeitung und Permakultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mangel an gut ausgebildeten Fachkr\u00e4ften ist generell ein grosses Problem f\u00fcr die \u00f6konomischen Entwicklung in vielen afrikanischen L\u00e4ndern. Die Ausbildung von Fachkr\u00e4ften ist insofern eine ganz entscheidende Voraussetzung f\u00fcr \u00f6konomische Ver\u00e4nderungen.<br>Es gibt in Guinea-Bissau nur wenig M\u00f6glichkeiten f\u00fcr junge Leute, eine solide Ausbildung zu absolvieren. Eine allgemeine Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit ist insofern unter den jungen Leuten weit verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>NARU m\u00f6chte jungen Leuten, die kaum die M\u00f6glichkeit haben, eine solide Ausbildung zu erhalten \u2013 speziell auf dem Land und speziell Frauen &#8211; die Perspektive er\u00f6ffnen, eine Ausbildung in den genannten Bereichen zu absolvieren, um danach selbstst\u00e4ndig auf diesem Gebiet arbeiten zu k\u00f6nnen oder sich als Kleinunternehmer selbstst\u00e4ndig zu machen und eigene Kunden zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein grosses Hindernis f\u00fcr den Aufbau einer umfassenden Solarinfrastruktur in Guinea-Bissau ist bislang der besagte grosse Mangel an Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Installation, den Support und die Wartung der Anlagen. Es gibt fast keine Spezialisten, die \u00fcber das notwendige technische Know-how verf\u00fcgen und das Funktionieren von Solaranlagen im Hinblick auf Sicherheit und Effizienz ausreichend verstehen, Anlagen fachgerecht installieren und Support, Wartung und Reparaturarbeiten leisten k\u00f6nnen. Dies gilt nicht nur f\u00fcr relativ einfache Solaranlagen wie beispielsweise f\u00fcr Einzelh\u00e4user, sondern f\u00fcr gr\u00f6ssere Anlagen wie Micro- und Mini-Grids und f\u00fcr kleinindustrielle Anlagen wie Solar-Metallwerkst\u00e4tten oder Solar-Schreinereien.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere die von NARU konzipierten kleinen Technikparks bestehend aus Solar-Schweissereien und Solar-Schreinereien \u2013 erg\u00e4nzt um weitere Maschinen, beispielsweise eine Reissch\u00e4lmaschine und eine Getreidem\u00fchle \u2013 stellen zudem eine geeignete Infrastruktur f\u00fcr umfangreiche Ausbildungsinitiativen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Technikpark bietet eine nachhaltige und langfristige Infrastruktur auch f\u00fcr umfangreiche Ausbildungsinitiativen. Die Aussicht vor Ort eine Ausbildung zu erhalten, ist insofern ausserordentlich attraktiv. Die Ausbildungsm\u00f6glichkeiten und die daraus folgende Entstehung von Arbeitspl\u00e4tzen erh\u00f6hen die Attraktivit\u00e4t des Dorfes f\u00fcr die jungen Leute sehr und sind insofern eine wichtige Massnahme zur Verhinderung von Landflucht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NGO NARU Suisse f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt Entwicklungs- und Umweltprojekte in dem westafrikanischen Land Guinea-Bissau, insbesondere die Aktivit\u00e4ten der in der Hauptstadt Bissau ans\u00e4ssigen NGO NARU Navitas Ruralium. NARU Suisse ist ein gemeinn\u00fctziger Verein mit Sitz in Z\u00fcrich. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Die Organe sind ehrenamtlich t\u00e4tig. NARU Suisse<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/naru-suisse.org\/?page_id=2\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">&#171;\u00dcber NARU&#187;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":6,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2"}],"collection":[{"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":249,"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2\/revisions\/249"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/naru-suisse.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}